Samstag, 1. März 2014

BlueSand Cardigan

Gesehen (ich liebe ravelry...), ein paar Tage in meinem Herzen bewegt, Anleitung gekauft, Wolle bestellt, bei Eintreffen der Wolle sofort losgelegt, zeitlich passend einen Bänderriss zugezogen, 1 Woche Beine hoch auf ärztliche Anordnung: Cardigan quasi fertig. 
So hört sich der Schnelldurchlauf für dieses neue Lieblingsstück an.
Die Anleitung ist die beste, detaillierteste, technisch ausgefeilteste die ich bisher nachgestrickt habe. Auf den ersten Blick dachte ich, upps, das ist ne Nummer zu hoch, aber beim Lesen und gedanklichen Einsteigen merkt man fix, das ist zu schaffen.
Gestrickt von oben in einem Stück mit einer kombinierten Contiguous-Sattel-Raglan-Schulter, die leicht gerundete Form durch verkürzte Reihen, die i-cord-Abschlüsse oder die innen gestreiften Taschen sind nur ein paar der pfiffigen Details, die den Cardi zu etwas wirklich Besonderem machen. Die Passform ist brilliant und die offene Trageweise schön leger.
Meine Begeisterung ist gigantisch für dieses Teil!




 



Anleitung: BlueSand Cardigan von La Maison Rililie Designs
Material: Garnstudio Drops Cotton Merino
Größe: s
Verbrauch: 350 g in natur, 150 g in braun, 100 g in gelb
Nadeln: 4 mm, 3,5 mm fürs Rippenmuster und i-cord

Freitag, 21. Februar 2014

ja, sie strickt noch

Und zwar gar nicht so wenig.
Dies:



nur ein kleiner Eindruck.
Sozusagen ein (zwei, vier) Beweisfoto(s).
Und um mal wieder Tach zu sagen.
Nachdem ich gegen Ende letzten Jahres mehr zurück als vorwärts gestrickt habe (also echt, selten so viel Pech auf dem Weg zum fertigen Objekt gehabt), sind inzwischen auch ein paar tragbare Stücke entstanden.
Der Beweis der Tragfähigkeit steht jetzt natürlich noch aus, aber die Tage werden ja endlich wieder länger und heller und die Gelegenheit für Fotos kommt bestimmt.
Bis dahin!

Montag, 11. November 2013

seife_stempeln

Mit dem Wiedererwachen des Seifenvirus wuchsen auch Begehrlickeiten nach Varianten, Seifen aufzuhübschen. Einige schöne Stempel habe ich (im Netz) entdeckt, einige gezielt gesucht (im Netz) und im Endeffekt habe ich nun 6 neue Stempel, die sich richtig gut auf (oder in?) Seife machen.


In der unteren Reihe habe ich Stempel von Omar, (handmade in Spain; ein supernetter Kontakt!) benutzt, die obere Reihe ist mit Motivstempeln für den "Papiergebrauch" versehen. Die ergeben zwar nicht so viel Stempeltiefe, dass sie aber überhaupt in Seife funkionieren und selbst filigrane Linien gut erkennbar sind, das begeistert mich und gibt Raum für fast unendliche Möglichkeiten!



Das Rezept für diese Seife ist ein Edel-25er: je 25% Babassu, Olive, Shea und Reiskeim. Die Lauge ist mit einem Teil Sole angerührt, in den Seifenleim kam ein guter Schuss Soyacreme. Gefärbt mit rosa Tonerde, beduftet mit dem letzten Rest meiner ÄÖ Mischung "Indische Blumenseife" + etwas PÖ Dragonsblood, eine starke Kombi!

Dienstag, 29. Oktober 2013

PÖs im Test

Ein wilder (aber leckerer) Duftcocktail hing in der Küchenluft bei diesem Test. Und durchaus auch danach.
11 neu erstandene Düfte habe ich getestet; etwas was ich nie vorher gemacht habe. Was in der Vergangenheit aber auch schonmal zu unliebsamen Überraschungen geführt hat...
Angeregt wurde ich durch das Lesen dieses Tutorials; die kleine Menge der eingesetzten PÖs hat mich überzeugt, frau will ja nichts unnötig verschwenden. Meine Vorgehensweise und die Mengenangaben habe ich direkt dort abgekupfert.

Die Sache hat richtig Spaß gemacht und war hochinteressant. Bei 2 Düften hatte ich schon vor Erreichen der 3 Minuten Wartezeit 'Seife am Stiel', so dass ich kurz überlegte ob ich sie nicht direkt in dem kleinen Plastikbecher lasse. Hab ich nicht - welche es sind, ist auf den Fotos nicht schwer zu erkennen.
Auch der Verseifungsprozess ist interessant zu beobachten, Rice Flower hat das Rennen gemacht und war nach 6 Std. komplett verseift (Küsschentest), die Härte der Seifen unterscheidet sich auch und ist also nicht nur von der gewählten Fettkombi sondern auch vom PÖ abhängig. War mir neu. Sowie die unterschiedliche Bildung von Sodaasche. Diesen Punkt habe ich direkt in meine Tabelle mit aufgenommen.
Als Grundlage habe das BfA-Rezept gewählt, das gibt eine strahlend weiße Seife und entlarvt somit jede Verfärbung.

1. Reihe: Nautic (Gi), Mittelmeer (Gi), Cucumber (Gi)
2. Reihe: Snow (GF), White Linen (GF), ohne
3. Reihe: Green Tea (GF), Rice Flower (GF), Water Lily (GF)
2. Reihe: Tobacco Leaf (Gi), Paradise (GF), Japanese Plum (GF)




Für eine auch im Gebrauch noch eine Weile erkennbare Kennzeichnung, habe ich nach dem Verseifen die PÖ-Namen in die Seifenrückseite geritzt (das hat, aus welchem Grund auch immer, bei dem mit Green Tea bedufteten Stück zu Ranz geführt).
Andicken
Verfärben
Sodaasche
GF Rice Flower
Beton
beige
-
GF Water Lily
Beton
hellbeige
-
GF Green Tea
sehr fließfähig
kaum
leicht
GF Japanese Plum
breiig, gut fließfähig
erst curry dann braun
nein
GF Paradise
breiig, fließfähig, zeichnet etwas
beige mit rötlichem Touch
stark
GF Snow
gut fließfähig
kaum
nein
GF White Linen
dickt an
kaum
nein
Gi Nautic
fließfähig
beige
stark auf der Rückseite
Gi Mittelmeer
fließfähig
kaum
leicht
Gi Cucumber
leicht breiig
kaum
leicht
Gi Tobacco Leaf
breiig, fließfähig, zeichnet
beige/hellbraun
kaum
ohne
gut fließfähig
nein
nein
 GF = Gracefruit
Gi = Gisella Manske
Farbergebnisse und Fotos:
7 Wochen nach Verseifung

Dienstag, 22. Oktober 2013

Herbstsonne


So ein wunderbarer Tag, heute. Ein Tag, der umarmt und festgehalten gehört. Die Sonne, die Milde, die Farben - mich hat es magisch nach draußen gezogen und die Kamera musste mit. Zum Festhalten.
 

 



 

Tor zum Haus Rüschhaus, folgende 5 Bilder: im Garten von Haus Rüschhaus








Am Ende bleibt Dankbarkeit. Für einen wunderbaren Tag. Und für viel mehr.


Mittwoch, 16. Oktober 2013

42


42 | 50% Olive, 20 % Kokos, 20% Schweineschmalz, je 5% Kakaobutter und Jojobaöl; ÜF 8%
Beduftet mit ÄÖ-Mischung "Indische Blumenseife" + etwas Ylang Ylang, gefärbt mit Pigment Maigrün. Akzente durch Kugeln und feine Raspel von Mango Soufflee
Der Name? Einfach so - meine 42ste ;-) (akute Namenfindungslosigkeit...)


Samstag, 5. Oktober 2013

Honey

Mal was Schlichtes.

Honey |
Drin ist
Olivenöl, Kokosnussöl, Reiskeimöl, Rizinusöl, Jojobaöl, Shea Butter, Babassuöl, Bienenwachs, 2 EL Honig. Beduftet mit PÖ Scottish Blossom Honey. Mit TiO2 etwas aufgehellt.



 


Montag, 9. September 2013

Swirlereien Teil 4 - 5

Fortsetzung der Versuchsreihe mit verkleinertem Dividor. Dafür 2 Trennstege im Vorfeld eingesetzt (Aussparungen in den Stegen mit Tesa abgedichtet), so dass eine übersichtliche Menge von um die 500 g Fette/Öle 6 übersichtliche Stücke ergeben.

Bei den folgenden Seifen habe ich den Pürierstab nur minimal eingesetzt und somit den SL sehr flüssig gehalten. Möglicherweise zu flüssig, die Gefahr, dass die Farben verschwimmen ist die nächste Hürde.
Immerhin bin ich dazu über gegangen, nur ein wenig SL in kleinen Plastikbechern einzufärben und noch immer war es reichlich!

Erde |
40% Olive, je 20% Kokos und Schweineschmalz, 10% Rapsöl und je 5% Kakaobutter und Rizi, Duft PÖ Erde von Odoris, gefärbt mit Pigment Maigrün und Blaugrün (auf dem rechten Seifenstück kann man es erahnen, ansonsten ist die Farbe untergegangen), Tonerde schwarz, TiO2




Happy End
|
Hier habe ich das Babassu für Arme-Rezept ausprobiert, 48% Kokos, 48% Schweineschmalz, 4% Rizi, bei soviel Lob im Netz konnte ich nicht widerstehen. Bei einem Kokos Anteil über 20% will meine Haut normalerweise nichts von der Seife wissen, hier scheint aber tatsächlich das Schmalz einen ungeheuer mildernden Ausgleich zu schaffen. Überfettet ist sie mit 10%. Ein erstes Anwaschen in den ersten Tagen lässt auf eine wirklich milde, toll schäumende Seife hoffen.


 

Beduftet ist sie mit Pomegranate Noir von GF, gefällt mir ausgezeichnet, frisch und ein wenig krautig.
Gefärbt habe ich erstmals mit flüssigen Seifenfarben von GF, da muss ich aber noch rausfinden wie zu dosieren ist. Das Gelb ist futsch, Orange wirkt bräunlich, Schwarz sieht aus wie Flieder... Durchgesetzt hat sich das altbekannte Maigrün, welches im flüssigen SL kaum auszumachen war...
Mit dem Swirl bin ich nun in der Tat ganz happy, darauf kann man aufbauen :-)