Posts mit dem Label Reisen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Reisen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 21. Oktober 2014

Bretagne

Die goldene Sonne des vergangenen Wochenendes zeigt heute eindrucksvoll, wie sie hinter grauen Regenwolken Verstecken spielen kann.
Zeit, in der Fotokiste zu stöbern und warme Urlaubserinnerungen aufleben zu lassen.

Das Ziel in diesem Jahr war das kleine Örtchen Locquirec an der Côte d'Armor in der Bretagne.
Geprägt von traumhaftem Wetter, war die Zeit Erholung und Balsam für die Seele pur.
Der ständige Blick aufs Meer, die wunderschöne Natur, urige Steinhäuser und gigantische Hortensien - wo soll ich anfangen, wo aufhören.


 Bilder sagen eh mehr, als tausend Worte :)

"Hausstrand" Les Sables Blancs


Das Muscheln fischen (pêche à pied) gehört bei Ebbe zum "Volksport" in der Bretagne (diese sind leider nicht geeignet - es wäre ja auch zu einfach, wenn man sie wie frisches Obst pflücken könnte ;-) )


Küstenwanderweg


 zu Hause in bester Lage :)


 der Nebel lichtet sich



 Locquirec








Gestrickt habe ich übrigens auch! Ein Jäckchen, welches schon länger auf der to-do-Liste stand und bei dem ich mir dachte: wenn nicht in Frankreich, wann dann damit beginnen?
Wie großartig dieses Projekt genau dorthin passte, habe ich während des Strickens festgestellt, als ich mit jedem Streifen eine weitere Farbe dieses wunderschönen Fleckchens Erde in Mon petit gilet rayé verarbeitet habe ♡


Die Jacke ist inzwischen fertig und eingetragen, Vorstellung folgt :)

Freitag, 21. Oktober 2011

Neues Terrain

Der diesjährige Urlaub war besonders in mancher Hinsicht, aber vor allem aus dem Grunde: ich habe mich auf für mich völlig neues Terrain begeben.
Reisen ist eine meiner großen Leidenschaften und ich bin total entdeckungsfreudig, dementsprechend habe ich schon einige Winkel der Erde gesehen. In den meisten Fällen war ein Meer in greifbarer Nähe. Nordsee, Ostsee, Südsee, Mittelmeer, Nordmeer,  Ijsselmeer, Atlantischer-, Pazifischer-, Indischer Ozean... 
Hoch hinaus ging es dabei eher selten, außer auf diversen Flügen.
Da musste sich ändern, die Zeit war reif für BERGE!
So war ich vor der Reise nach Tirol recht hibbelig, würde es mir gefallen? Hätte ich vielleicht Platzangst in den Bergen wie meine Mutter?
Ja und nein: ja, es hat mir gefallen (und wie!) und nein, die Platzangst habe ich zum Glück nicht geerbt.
Die gesammelten Eindrücke sind vielfältig und großartig, die erlebten Wanderungen nachhaltige Seelenkost.



Die ersten "Gehversuche" machten wir von unserem Quartier aus. Ried im Oberinntal.


Blick vom Hohenzollernhaus, 2123 m, Ötztaler Alpen, Richtung Süden

Morgenstimmung. Pfundser Tschey

Frudiger, 2153 m
Nach und nach trauten wir uns mehr zu und konnten ein paar Gipfel stürmen.

Jausenzeit!
 
Naturpark Kaunertal

 
  
Reschensee

Auf dem Nachhauseweg haben wir u.a. ein paar Tage bei Freunden in Lenggries Station gemacht. Das Wetter zeigte sich auch hier noch von seiner sonnigsten Seite und lockte immer wieder zum Wandern.

Lenggries - auf dem Brauneck

Achselköpfe u. Benediktenwand


Lenggries - Mühlbach


BerGe, ihr habt mich erobert. Im Sturm!

Montag, 13. Dezember 2010

Amsterdam

Eindrücke unseres Trips in die niederländische Hauptstadt am dritten Adventssamstag.
Schön war's - vor allem abseits der Hauptfußgängerzone: schmale Gässchen, kleine schnuckelige Läden, unzählige Galerien und das Risiko beim Überqueren der Sträßchen von einem Fahrrad überfahren zu werden...




Parkzettel!

nicht das einzige schiefe Haus in Amsterdam


für Heidi :)

Montag, 2. August 2010

Spontaneität


...die belohnt wurde:









Samstags eines der letzten Zimmer auf Wangerooge gefunden, montags noch vor den Vögeln aufgestanden um die erste Fähre zu erwischen und dann 3 wunderbare Tage ganz im Sinne von Seelebaumelnlassen zu verbringen. Fahradfahren, Strandspaziergänge, faul im Sand herumliegen, jeden Tag baden, schmausen und es sich einfach nur gut gehen lassen.
Immer wieder erstaunt es mich, welche therapierende Wirkung das Meer auf mich hat.
Wie fein ist es da doch, dass in diesem Jahr nochmal zwei Wochen mit mehr Meer auf mich warten :-)

Freitag, 30. Oktober 2009

Fall Foliage

Hauptschwerpunkt unserer Reise waren die Neuenglandstaaten Maine, New Hampshire und Vermont um dort in den Indian Summer einzutauchen. Der Begriff des Indian Summer bezieht sich in den USA i.d.R. nur auf eine außergewöhnlich warme Wetterperiode im Herbst, während die Foliage die Verfärbung der Bätter (hervorgerufen durch den Abbau des Chlorophyll plus Bildung von zusätzlichen, für die starke Rotfärbung verantwortlichen, Carotinoiden) meint.
So haben wir mehr Fall Foliage denn Indian Summer erlebt: die Wetterlage war durchwachsen ;) nicht falsch verstehen, das Wetter war total ok, nur nicht dieses typische AltweibersommerkuschelwarmmitblauemHimmel...
Etwas, was im Voraus nicht zu planen ist, ist der Zeitpunkt der ausgeprägtesten Rotfärbung. Dies ist von der Witterung während des Sommers und Spätsommers abhängig und kann schon mal um einige Wochen variieren. Wir haben uns bei der Reiseplanung auf das Durchschnittsmittel verlassen und uns die Neuenglandstaaten auf Anfang bis Mitte Oktober gelegt. Und direkt ins Schwarze getroffen!
Zum perfekten Zeitpunkt kam in diesem Jahr noch das perfekte (nasse!) Sommerwetter, welches eine besonders ausgeprägte Färbung hervorgebracht hat.
Ich gebe zu, dieses Erleben ist berauschend, ergreifend, überwältigend. Weder mit Worten zu beschreiben, noch in Bildern festzuhalten.
Dennoch habe ich natürlich Fotos gemacht. Diese, kombiniert mit der Erinnerung, lassen den Farbrausch auch zu Hause noch aufflackern.
Ich hoffe, der Funke springt auch ohne *BilderimKopf* über!


fall foliage


... am Fluss ...



... am Fels ...



... ganz nah ...


... ganz fern ...


... im Regen ...


... am Wegesrand ...



...fast im Verborgenen ...


... im "Zeitraffer"

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

So interessant und spektakulär die Megastadt New York auch war - im Anschluss diese wunderschöne Natur zu erleben, war wie ein Schritt ins Paradies. Bei Wanderungen auf Wegen der besonderen Art


konnte man spüren, wie die Seele auftankt und zu Atem kommt. Nachhaltig, denn das macht sich jetzt und hier bemerkbar!